Rückblick: Gemeindewallfahrt nach Sülchen

An Christi Himmelfahrt war die Sülchenkirche in Rottenburg Ziel unserer gemeinsamen Wallfahrt der italienischen, kroatischen und deutschen Gemeinde. Mit der Bahn fuhren wir bis Kiebingen und gingen von dort zu Fuß. Auf dem Weg über die Felder hielten wir die Öschprozession mit Stationen zum Thema Wasser-Erde-Feuer-Luft.

Wir hörten Lärchen singen und hatten einen wunderbaren Blick auf die Wurmlinger Kapelle. Ein bisschen Regen war Verheißung für das Wachstum der Pflanzen.

In der schön restaurierten Sülchenkirche feierten wir den Gottesdienst zum Festtag und beteten um den Glauben an die Auferstehung (Hauptaltarbild), um den Heiligen Geist für die Diözese und Kirche. Nach dem Essen des mitgebrachten Vespers hörten wir an den Epitaphen der verstorbenen Diözesanbischöfe einiges zu deren Lebenslauf und Wirken. So das die ganze Diözesangeschichte lebendig wurde.

Dann führte Herr Raidt vom Museumsverein in die Geschichte der Kirche ein, zeigte die Ausgrabungen und erklärte den Inhalt der Vitrinen. Er verstand es alle Epochen der Glaubens-Geschichte vor Augen zu führen. Die Beigaben aus den Gräbern sind höchstinteressant.

(Unsere Osterkerze nimmt das Bild von einem uralten Grabschmuck-Bronzekreuz auf.)

Die neu gestaltete Grablege der Bischöfe ist zu einem würdigen Ort des Gedenkens geworden. Die Teilnehmer der Wallfahrt gingen hochzufrieden nach Rottenburg und fuhren mit der Bahn nach Hause. Die Sülchenkirche ist absolut empfehlenswert für einen Besuch.